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Flugzeug N (FAA) Registrierung

Registrierung eines Luftfahrzeuges in den USA

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Eine überwältigende Zahl der weltweit zugelassenen Flugzeuge sind N-registriert. Mehrere tausende Privatflugzeuge allein in Europa. Hierfür gibt es mehrere gute Gründe:
In Bezug auf das Flugzeug
1. Die Anforderungen der amerikanischen Luftfahrtbehörde sind weniger bürokratisch und orientieren sich mehr an den für die Sicherheit notwendigen Maßnahmen.
2. Viele Wartungsarbeiten sind von den Motorenhersteller nicht vorgeschrieben und nur von der EASA für notwendig befunden. Daß diese oft immensen und unnötigen Kosten von den Besitzern getragen werden müssen stört die Bürokraten bei der EASA oder dem Luftfahrt Bundesamt – LBA – nicht. Diese Kosten verteuern aber das ohnehin schon nicht billige Fliegen.
3. Jährliche Avionikprüfungen entfallen für VFR genutzte Flugzeuge.
4. Die Probleme mit der Bundesnetzagentur entfallen (Frequenznutzung, EMV usw.)
5. Motor und Zelle von Flugzeugen zugelassen unter EASA Richtlinien unterliegen Zeitlimits und müssen ausgetauscht oder überholt werden obwohl sie oft noch in einem sehr guten Zustand sind. Diese zeitlichen Beschränkungen gibt es nicht so häufig in FAA registrierten Flugzeugen. Bei Motoren gibt es z.B. EMPFEHLUNGEN zu tbO (time before overhaul), aber keine Vorschriften – die jährliche Kontrolle bestimmt die „airworthiness“ des jeweiligen Bauteils.
6. Für sehr viel mehr (N)Flugzeugmuster gibt es amerikanische Zusatzfreigaben sognannte STC (Supplemental Type Certificate), die die EASA oft nicht anerkennt.
7. Auch erlaubt die FAA viel mehr Eigeninitiative in der Wartung, was die Kosten erheblich senken kann.(Owner asissted Annual)
8. Die Anforderungen an die Ausstattung sind nicht so restriktiv wie bei der EASA ebenso nicht die Zeitintervalle.
9. Man erwartet mehr Eigenverantwortung, damit man sicher und ökonomisch fliegen kann.
10. Das Standard Lufttüchtigkeitszeugnis hat kein Ablaufdatum und das Flugzeug wird nur einmal von der FAA geprüft.
12. Das Flugzeug muss nur eine Jahresabnahme haben, wenn es geflogen wird. Sollte es aus irgendeinem Grunde nicht geflogen werden, muss auch keine jährliche Abnahme erfolgen. Dasselbe betrifft die Versicherung. Wenn es im Winter nicht geflogen wird, kann die Versicherung in dieser Zeit einfach ausgesetzt werden. Es besteht keine Notwendigkeit eine Meldung an die Luftfahrtbehörde zu machen.
13. Bei Erwerb eines Flugzeuges hat man viel mehr Auswahl und bei Verkauf ist der Interessentenkreis groß. (Viele Piloten wünschen sich eine N-Zulassung, scheuen aber das ausflaggen)

Anforderungen an den Piloten, die Lizenz
1. Der Kostenaufwand für US Lizenzen sind ein Bruchteil im Vergleich zu den europäischen.
2. Man kann mit dem FAA registrierten Flugzeug mit seinem deutschen Schein innhalb Deutschlands völlig legal fliegen, mit dem US-Schein weltweit.
3. Der amerikanische Schein bietet sehr viele Vorteile:
3.a. Die medizinischen Anforderungen sind viel weniger restriktiv; der Aufwand für ein US Medical ist minimal.
3.b. Der amerikanische Schein verfällt nicht. Auch wenn man mehrere Jahre nicht geflogen ist kann man mit einem überprüfungsflug seine Berechtigung wiedererlangen.
3.c. Ein Checkflug ist nur alle 2 Jahre notwendig, wie auch das Third Class Medical.
4. In Deutschland sind die Lizenzen nach 5 Jahren verfallen, in den USA macht man einen Checkflug mit einem Fluglehrer und schon hat man wieder eine gültige Lizenz.
Sehr hilfreich wenn man vor Jahren mal eine IFR und/oder Multi-Engine Lizenz erworben hatte und diese nicht aufgefrischt hatte.
5. Man muß keine Mindeststunden nachweisen.
6. Mit einem FAA registrierten Flugzeug und einer FAA Lizenz kann mal weltweit fliegen und man wird in jedem Winkel der Erde einen FAA lizensierten Prüfer finden.


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